Macardo Señor Rum: Schweizer Edelmann aus Strohwilen 5. Oktober 2017

Wenn tra­di­tio­nel­le Thur­gau­er Brenn­kunst auf inno­va­ti­ve Lei­den­schaft trifft, ent­steht Ein­zig­ar­ti­ges: Mit dem exqui­si­ten Señor Rum erschafft die Edel­de­stil­le­rie Macar­do aus Stroh­wi­len eine ein­zig­ar­ti­ge Gau­men­freu­de – mit viel Hin­ga­be, Fach­wis­sen, Herz­blut, Zeit und Geduld sowie aus­er­le­se­nen Zutaten.

Soll Gross­ar­ti­ges ent­ste­hen, darf Zeit kei­ne Rol­le spie­len. Daher zähl­te nie­mand die Stun­den, die das Team von Macar­do in die Krea­ti­on des ers­ten und bis dato fast ein­zi­gen Schwei­zer Rums inves­tier­te. «Wir erprob­ten unzäh­li­ge Zucker­me­las­sen und Hefe­kul­tu­ren, jon­glier­ten mit Brenn­pa­ra­me­tern, Fäs­sern und Blen­dings, inves­tier­ten Unmen­gen Zeit und Ener­gie, ehe wir sicher waren: Der Gip­fel ist erreicht, wir haben unser Ide­al Rea­li­tät wer­den las­sen», erklärt Mas­ter Destil­ler Bar­tho­lo­mä­us Fink. Der Glanz sei­ner Augen wider­spie­gelt das Glück, das er spür­te, als der ers­te Macar­do Señor Rum sei­ne Nase mit dem Duft von Exo­tik und Zucker­rohr strei­chel­te, der Zun­ge mit fei­ner Süs­se schmei­chel­te und den Gau­men mit einer sinn­li­chen Mischung von Kaf­fee, Scho­ko­la­de, Zimt, Mus­kat und Malz, einem Hauch Vanil­le, Kokos und Holz entzückte.

«Die Basis legen exzel­len­te Roh­stof­fe», sagt Inha­ber Andre­as Boessow

Rohstoffe höchster Qualität

Die Repro­duk­ti­on die­ser begeis­tern­den Kom­po­si­ti­on in höchs­ter Qua­li­tät für den Markt ist eine Sisy­phus­ar­beit. Unzäh­li­ge Fak­to­ren, bis hin zur Wand­stär­ke der Fäs­ser, neh­men Ein­fluss auf das Gan­ze, müs­sen in Ein­klang gebracht wer­den, soll das rei­ne Natur­pro­dukt mit kon­stan­ter Exzel­lenz überzeugen.
«Die Basis legen exzel­len­te Roh­stof­fe. Im Fall von Señor Rum feins­te Zucker­me­las­sen aus Indi­en und Nica­ra­gua», erklärt Inha­ber Andre­as Boes­sow. «Die­se ent­hal­ten neben Zucker auch orga­ni­sche Säu­ren und Sal­ze, wel­che jeder Melas­se einen cha­rak­te­ris­ti­schen Geschmack und Geruch ver­lei­hen. Die indi­sche ist flo­ral, blu­mig, frisch. Die­ser femi­ni­nen Sei­te von Señor Rum steht der nica­ra­gua­ni­sche Macho gegen­über: erdig, ledern, kraftvoll.»

Rum brennen ist eine Kunst

Mit den Roh­stof­fen beginnt die Arbeit – oder bes­ser – die Kunst von Bar­tho­lo­mä­us Fink. Er ver­dünnt die sor­ten­rei­nen Melas­sen mit reins­tem Quell­was­ser, impft sie mit aus­er­wähl­ten Rein­zucht-Hefe­kul­tu­ren und über­wacht minu­ti­ös den mehr­wö­chi­gen Gär­pro­zess. Ist die Fer­men­tie­rung exakt am rich­ti­gen Punkt ange­langt, nimmt er die Mai­sche «unter Feuer».
Mit Hin­ga­be, Akku­ra­tes­se und dem Fin­ger­spit­zen­ge­fühl aus rund zwei Jahr­zehn­ten Berufs­er­fah­rung steu­ert er den Brenn­pro­zess. Bei die­sem stei­gen der Alko­hol und die aro­ma­ti­sie­ren­den Esther, die dem Rum Geschmack und Geruch ver­lei­hen, aus der rund 150 Liter fas­sen­den Bla­se der Destil­le über vier Böden empor, ehe sie abge­kühlt wer­den und – aro­ma­schwan­ger und kris­tall­klar – in Fäs­ser aus ame­ri­ka­ni­scher Eiche fallen.

Der Rum muss reifen

Dort schlum­mern die zar­te Inde­rin und der nica­ra­gua­ni­sche Macho dann meh­re­re Mona­te, rei­fen unter dem Ein­fluss der Oxi­da­ti­ons­pro­zes­se, die der durch die Fass­wän­de drin­gen­de Sauer­stoff aus­löst, neh­men Duft- und Aro­ma­stof­fe sowie Far­be aus dem Holz auf. Anfangs kan­ti­ge Geschmä­cker wer­den weich, dezen­te Aro­men fein, die Gerü­che glasklar.
Bar­tho­lo­mä­us wacht gut über die Ruhen­den. Regel­mäs­sig prüft er Geruch, Geschmack, Aro­men, Far­be und Alko­hol­ge­halt – mit Nase, Zun­ge, Gau­men, Auge und Aräo­me­ter. Bis er sicher ist: Jetzt sind bei­de Rums per­fekt! Dann führt er, nach streng gehü­te­ter Rezep­tur, die Lieb­li­che und den Macho in gebrauch­ten Whis­ky­fäs­sern zusam­men – und lässt ihnen sodann noch­mals vie­le Mona­te Zeit, um zu einem unver­gleich­lich har­mo­ni­schen Gan­zen zu verschmelzen.
Das Resul­tat der lei­den­schaft­li­chen Kom­bi­na­ti­on ist Señor Rum von Macar­do: Ein ein­zig­ar­tig edler Trop­fen, tem­pe­ra­ment­voll, nicht zu süss, wür­zig und ele­gant. Her­ge­stellt mit Schwei­zer Prä­zi­si­on, feins­ten Zuta­ten, kolos­sa­ler Hin­ga­be und viel Herz­blut. Der Ken­ner wird ihn lie­ben – und wun­dert sich fort­hin nicht mehr, wes­halb auf der Ober­flä­che der kup­fer­far­be­nen Köst­lich­keit bis­wei­len ein fei­ner blut­ro­ter Glanz aufscheint.

Macardo Señor Rum: Vorzügliche Qualität vom Rohstoff bis zum Fass

  • Her­ge­stellt aus sor­ten­rei­ner Zucker­me­las­se höchs­ter Qua­li­tät aus Indi­en und Nicaragua
  • Acht­sa­me mehr­wö­chi­ge Fer­men­tie­rung mit erle­se­nen Reinzuchthefen
  • Scho­nen­der Brand in klei­nen Char­gen über dem offe­nen Holzfeuer
  • Aging in aus­ge­wähl­ten Ame­ri­can-Oak-Fäs­sern mit dezi­dier­ten Wandstärken
  • Aus­ge­klü­gel­tes Blen­ding nach streng gehü­te­ter Rezeptur
  • Garan­tiert gleich­blei­bend exzel­len­te Qua­li­tät und Geschmackstreue über die Jahrgänge
  • 100 % rei­nes Natur­pro­dukt, garan­tiert ohne nach­träg­li­che Zuga­be von Zucker(couleur), Kara­mell­si­rup, Farb­stof­fen oder Aromen

 

Mürbel-Manufaktur mit Señor-Rum

Die klei­ne Mür­bel-Manu­fak­tur von Bar­ba­ra & Niels Mei­jer­ink im thur­gaui­schen Matt­wil ver­wen­det unse­re bern­stein­far­be­ne Köst­lich­keit für feins­te Macar­do-Señor-Rum-Mür­bel. «Als wür­den Engel über die Zun­ge wan­dern…», sagt man…